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Myles Kennedy, der temperamentvolle Frontmann von Alter Bridge, bleibt standhaft: Er lehnt es entschieden ab, Künstliche Intelligenz in sein Songwriting einzubeziehen

15.09.2026 - 19:00 Uhr

Die weite und beeindruckende Welt der Musik, und insbesondere das Schreiben eigener Songs, genoss Myles Kennedy stets mit Leidenschaft und Begeisterung.

Das Aufkommen der Künstlichen Intelligenz in der Branche hat diesem leidenschaftlichen Musiker jedoch Stirnrunzeln und ablehnende Worte abverlangt. Kennedy sieht in der Künstlichen Intelligenz keine Bereicherung für seinen kreativen Prozess, sondern vielmehr eine Bedrohung seiner künstlerischen Selbstverwirklichung und Authentizität. Der Alter-Bridge-Frontmann genießt es, die einzigartige Atmosphäre während des Schreibprozesses zu erleben und kann sich oftmals nur schwer von den Melodien und Texten lösen, die dabei entstehen.Im beliebten Radiosender beim SiriusXm mit dem Titel 'Trunk Nation With Eddie Trunk' stattete Kennedy einen Besuch ab und konfrontierte die Zuhörerschaft und seinen Gastgeber Eddie Trunk mit seiner klaren und unerschrockenen Haltung zur Rolle der Ki im Musikgeschäft. Der Star äußerte sich vehement: "Ich werde mich absolut weigern, sie als Werkzeug beim Schreiben meine Musik zu verwenden", sagte er mit Nachdruck. Darüber hinaus missfällt ihm die Vorstellung, die Ki, die sich auf bestehende Inhalte stützt, zu einer Art Co-Autor seiner Werke zu machen.Sowohl mit seiner eigenen Band Alter Bridge als auch in Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Guns N' Roses-Gitarristen Slash hat Kennedy eine unglaubliche Sammlung von Songs erschaffen. Der Vollblutmusiker sagt über seinen kreativen Prozess: "Wenn man es dann findet, ist es, als hätte man Gold gefunden". Und genau diese einzigartige Erfahrung und die damit verbundene Zufriedenheit sind es, die er nicht durch den Einsatz künstlicher Intelligenz verwässern möchte.In die Diskussion mischt Kennedy eine Prise Selbstreflexion ein. Er räumt ein, dass er, eingebettet in seine kreative Arbeitsweise, manchmal obsessive Tendenzen entwickelt. Wenn er sich einmal auf den kreativen Prozess eingelassen hat, fällt es ihm schwer, den kreativen Wahn zu verlassen. "Wenn ich diese Pforte einmal öffne, komme ich für eine lange Zeit nicht wieder heraus", sagt der Künstler. Trotz der eventuellen Auswirkungen auf seinen Schlaf, findet er immer noch die Zeit, nach der nächsten großen Idee zu suchen.Die Nutzung von Ki beim Schreiben ist für Kennedy allerdings durchaus eine persönliche Präferenz und kein universelles Dogma. Er begrüßt es, wenn seine musikalischen Kollegen den Einsatz dieser Technologie wünschen und damit ihre Produktivität steigern können. Für ihn persönlich bleibt diese Methode jedoch ein Tabu, da das Schreiben von Songs für ihn nicht nur eine Begeisterung, sondern seit über 30 Jahren ein wesentlicher Bestandteil seines Lebens ist.Zum Abschluss des Interviews, gestand Kennedy, dass seine Arbeitsweise ihm durchaus einigen Schlaf und auch vermutlich die eine oder andere Schweißperle gekostet habe. Ohne das Songwriting und die ihn ständig begleitende Leidenschaft dafür wäre er jedoch "verloren".

Quelle: BANG Media International

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