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Melody Gardot

Melody Gardot

Melody Gardot Biografie

Melody Gardot

Am 02.02.1985 erblickte die Musikerin und Songschreiberin Melody Joy Gardot im Bundesstaat New Jersey (USA) das Licht der Welt und hat durch ihre Großmutter polnische Wurzeln. Da die Mutter als Fotografin viel auf Reisen war wurde sie größtenteils von ihren Großeltern aufgezogen. Trotzdem zog sie viel mit ihrer Mutter umher und lebte dabei oft aus dem Koffer.

Im Alter von neun Jahren erhielt sie erste Musikstunden. Als Teenager begann sie Freitags und Samstags in den Bars von Philadelphia (Pennsylvania, USA) am Klavier aufzutreten. Im November 2003 wurde Melody auf dem Fahrrad vom Fahrer eines Jeep Cherokee angefahren. Dieser hatte ein Rotlicht missachtet und verletzte das Mädchen bei dem Unfall schwerst, sie erlitt schwere Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule und Becken. Dadurch war Gardot ein Jahr an das Krankenhausbett gefesselt und leidet seitdem an Problemen mit Lang- und Kurzzeitgedächtnis, Licht- und Tonüberempfindlichkeit und einem fehlenden Zeitgefühl.

Im Krankenhaus begann sie eine Musiktherapie in Zuge derer sie Gitarre spielen lernte und ein Interesse für Jazz entwickelte. Auch soll die Therapie geholfen haben die beschädigten Bahnen zwischen den beiden Kortizes wieder herzustellen. Im Krankenhaus entstanden auch die ersten selbst geschriebenen Titel von Melody Gardot, welche anno 2005 als EP unter dem Titel "Some Lessons: The Bedroom Sessions veröffentlicht wurden und teils autobiografischen Charakter haben. Diese spielte sie auch bei diversen Auftritten, die sie wieder in Philadelphia hatte. Mit der Unterstützung des Universitätsradios WXPN nahm Melody eine Demo auf, welche zu einem Plattenvertrag bei Universal führte.

Das Debütalbum "Worrisome Heart" aus dem Jahre 2006 wurde zwei Jahre später durch die Plattenfirma neu aufgelegt und wurde von den professionelen Musikkritikern mit Wohlwollen aufgenommen. Mit ihm kam Melody Gardot auf Position 80 der US Billboard 200 und die Plätze zwei der Top Heatseekers und vier der Top Jazz Albums. In der französischen Hitliste erreichte sie Rang acht, in Deutschland 44. Das Album wurde für einen Echo nominiert.

Im Frühsommer 2009 erschien mit "My One And Only Thrill" das zweite Album der US-amerikanischen Musikerin. Die Kritiken fielen überwiegend positiv aus, so dass bei Metacritic.com ein Mittelwert von 71 Prozent aus zehn Reviews ermittelt wurde. Das Album konnte diverse Top10 Platzierungen in den verschienen Charts erreichen, darunter in Deutschland, Frankreich, Griechenland und Norwegen. In Japan, den deutschen Download-Charts und Schweden gelang gar der Sprung an die Spitze der Hitliste. Es wurde mit mehreren Platin- und Gold-Schallplatten ausgezeichnet. Beim 2010 erstmals separat verliehenen Jazz-ECHO wurde Melody Gardot dafür in der Kategorie "Sängerin des Jahres international" ausgezeichnet.

Alben & Hits

2015: Currency of Man

2012: The Absence

2010: Bye Bye Blackbird

2009: My One And Only Thrill , Live From SoHo Live-Album

2008: Worrisome Heart

2005: Some Lessons: The Bedroom Sessions

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