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Olivia Cooke: Meeting Steven Spielberg, Navigating Hollywood und die Herausforderungen des Ruhms

22.06.2026 - 19:00 Uhr

Olivia Cooke, eine englische Schauspielerin, die vor allem für ihre Rolle in dem Spielberg-Hitfilm 'Ready Player One' von 2018 bekannt ist, geht in einem Gespräch mit dem 'Telegraph' auf ihre erste Begegnung mit dem legendären Regisseur Steven Spielberg ein.

Cooke, die in dem Film die Rolle der Samantha Cooke übernahm, gibt zu, dass sie sich anfänglich von Spielbergs brillanter Filmkunst eingeschüchtert fühlte. Es war die beeindruckende Fähigkeit des Regisseurs, mehrere kreative Prozesse simultan zu managen, die sie besonders in Erstaunen versetzte.
"Zu beobachten, wie sein Geist funktioniert, war das Beste an der Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein Genie", erklärt die 32-jährige Schauspielerin.

Unterstreichen konnte sie diese Aussage mit dem Hinweis darauf, dass Spielberg während der Dreharbeiten zu 'Ready Player One' parallel an der Postproduktion eines anderen Films gearbeitet hat. Es war sogar ein Schnittplatz direkt am Set eingerichtet, zu dem er zwischen den einzelnen Takes ging: "Zwischen den einzelnen Aufbauten ging er hinüber, schnitt an dem Film, kam zurück und führte wieder Regie.", erinnert sie sich.

Darüber hinaus erklärte sie, dass die Arbeit an 'Ready Player One' gleichbedeutend mit der Arbeit an zwei Filmen war, da der Film sowohl eine simulierte als auch eine reale Welt beinhaltete. Dies erforderte eine umfangreiche Koordination und Improvisation in Motion-Capture-Anzügen sowie die Integration dieser Szenen in bereits gedrehte Realaufnahmen. Das ganze erschien ihr so erstaunlich, dass sie bekundete: "Ich verstehe nicht, wie du das machst. Er war einschüchternd, weil er so ein Genie ist, aber gleichzeitig unglaublich liebenswert."

Cooke, die demnächst in der mit Spannung erwarteten Serie 'House of the Dragon' zu sehen sein wird, sprach auch über ihre Erfahrungen bei den Anfängen ihrer Karriere in Hollywood. Dabei erzählte sie von unvergesslichen und manchmal verstörenden Begegnungen mit Wettbewerbern, die versuchten, sie zu destabilisieren. Eine solche Konkurrenz setzte auf Yogaübungen oder lautes Proben ihrer Texte, um Olivia aus der Fassung zu bringen. Eine besondere Situation erinnerte sie an eine Situation, in welcher die Konkurrentin ihr nach dem Castingerfolg absolut dramaturgisch eine Träne wegwischte. Die theatralische Darstellung kam ihr völlig überzogen vor.

Trotz der offenkundigen Manipulationsversuche entwickelte Cooke eine Art Schmunzeln und Vorfreude auf die nächsten Manöver ihrer Konkurrentin. Sie lernte, diese Begebenheiten humorvoll zu nehmen und fand sie am Ende fast bereichernd.

Neben ihren Erfolgserfahrungen hat Cooke auch eine klare Perspektive auf die weniger erfreulichen Aspekte des Ruhms, insbesondere die immerwährende öffentliche Aufmerksamkeit, die eine besondere Belastung für weibliche Schauspielerinnen darstellt. Sie erläutert: "Die ständige Beobachtung ist schwierig - vor allem die Beobachtung von Frauen, unserer Körper, unseres Alterns und unserer Attraktivität." Ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen und die Filmkunst wird dabei oft von einer ständigen öffentlichen Beobachtung begleitet, was für sie eine zusätzliche Belastung darstellt.

Die zunehmende Betonung des Prominentenstatus in der Branche betrachtet Cooke mit wachsender Besorgnis. Ihre Motivation ist die Schaffung guter Filme und Geschichten, die Verständnis und Empathie wecken. Sie ist weniger an Ruhm und Bekanntheit interessiert und beschreibt ihre Verwirrung über die öffentliche Besessenheit mit dem Promistatus: "Ich frage meine Publizistin ständig: Wie wenig Presse kann ich machen?"

Das Interview bietet einen tiefgreifenden Einblick in die Erfahrungen und Standpunkte dieser jungen, talentierten und engagierten Schauspielerin und wirft ein Licht auf die positiven und negativen Aspekte des Lebens im Rampenlicht Hollywoods.

Quelle: BANG Media International

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