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Hollywood-Schauspieler Ben Affleck offenbart seine schwierigste Phase in der Karriere - Die Nachdrehs von Justice League
13.10.2026 - 12:00 Uhr
Die Rolle des Batman in dem 2017er Superheldenfilm 'Justice League' stellte für Ben Affleck einen komplexen und schwierigen Tiefpunkt in seiner Karriere dar, wie er kürzlich im 'Happy Sad Confused' Podcast verriet.
Doch war es nicht nur die kontroverse Produktion des Films, die den Schauspieler belastete. Gleichzeitig durchlebte der 48-Jährige eine harte private Phase, die geprägt war von seiner Scheidung von Schauspielkollegin Jennifer Garner und seinem persönlichen Kampf gegen seine Alkoholsucht. Hinzu kam der Regisseurwechsel während der intensiven Nachdrehs: Zack Snyder, der ursprüngliche Regisseur, musste aufgrund des tragischen Todes seiner Tochter Autumn das Projekt verlassen und wurde durch Joss Whedon ersetzt. Diese turbulenten und bedrückenden Umstände führten zu einer enorm belastenden Arbeitsatmosphäre, wie der Schauspieler zugab.
"Die Erfahrung mit 'Justice League' war aus vielen verschiedenen Gründen sehr negativ", reflektiert Affleck. Zu diesen Faktoren gehörten sowohl seine persönlichen Schwierigkeiten zu der Zeit als auch die tragischen Begleitumstände des plötzlichen Regisseurwechsels. Ereignisse, die den Hollywood-Star nachhaltig prägten und von denen er bis heute noch sichtlich berührt ist. Ins detail geht er dabei auf die konfliktgeladene Situation zwischen dem Filmstudio und dem Filmemacher ein: "Das war ein großer Fehler. Ein so ambitioniertes Projekt kann nicht funktionieren, wenn die maßgeblichen Kräfte gegeneinander arbeiten. Man spürt die negativen Auswirkungen am Endprodukt." Wohl aus diesem Grund war er umso dankbarer, als Snyder später die Gelegenheit erhielt, seine eigene Schnittfassung des Films zu veröffentlichen, was Affleck sehr für den Regisseur freute.
Besonders scharf kritisierte Affleck den Umgang mit Snyder, nach dessen Abgang. "Es war besch***n, dass er gezwungen war, den Film zu verlassen und wir gezwungen waren, seine Szenen nachzudrehen. Wenn ihr wissen wollt, was der Tiefpunkt meiner Karriere war, dann war es das", beklagt er sich. Er unterstreicht, dass der Suizid von Snyders Tochter als Auslöser dieses chaotischen Regisseurwechsels stets im Hinterkopf war: "Diese Tragödie als Vorwand zu nutzen, um Zack zu ersetzen, war eines der widerlichsten Dinge, die ich je erlebt habe. Es war einfach ekelhaft", empört er sich.
Auch die gespannte Atmosphäre am Set während der Nachdrehs hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Affleck. Viele der Vorfälle bekam er zunächst nicht direkt mit, sondern erfuhr davon im Nachhinein durch Gespräche mit seinen Kollegen. "Die Arbeitsatmosphäre war einfach so: 'Wow, schlimmer geht es kaum'", beschreibt er und fügt hinzu: "Und inmitten all dem trank ich zu viel... und ließ mich scheiden, was für mich selbst eine schwere Zeit war." Abschließend betont der Schauspieler trotz aller Schwierigkeiten: "Diese Dinge haben den Film nicht beeinflusst, auch wenn sie schmerzhaft waren."
Quelle: BANG Media International
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