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04.04.2007 06:17 Uhr
Keith Richards hat die Asche seines Vaters geschnupft
London - "Rolling Stones"-Gitarrist Keith Richards hat angeblich die Asche seines Vaters während einer Kokain-Party geschnupft.
Das behauptete der Alt-Rocker jedenfalls gegenüber der britischen Zeitung "The Sun". Richards wörtlich: "Er wurde verbrannt und ich konnte nicht widerstehen, ihn mit ein bisschen Kokain zu vermischen. Meinem Vater wäre es egal gewesen. Es hat ziemlich gut funktioniert und ich lebe noch." Das sei auch bei weitem nicht sein schlimmstes Drogenerlebnis gewesen. Wirklich übel sei es gewesen, als er Marihuana erwischte, das mit Strychnin versetzt worden war. Richards sagte dazu: "Ich war komatös, aber total wach. Ich konnte alle um mich herum hören und sie sagen: 'Er ist tot, er ist tot.'" Aber auch das habe er einigermaßen glimpflich überstanden.
Keith Richards war in den 70er Jahren zum Teil sehr stark drogenabhängig. Auf der Europatournee 1973 musste angeblich sein gesamtes Blut ausgetauscht werden, um ihn vor den Auswirkungen der Heroinabhängigkeit zu bewahren. Er geriet durch seine Drogensucht auch immer wieder in Konflikte mit dem Gesetz. So wurde er 1978 in Toronto wegen Drogenbesitzes zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Mittlerweile soll der 63-Jährige allerdings clean sein.
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