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Grand Prix: Jacob Sisters bekommen Mosi-Verbot

08.02.2005 - 06:12 Uhr

Berlin- Die "Jacob Sisters" dürfen am 12. März nicht mit einem Gedächtnis-Song für ihren toten Freund Rudolph Moshammer beim Grand-Prix-Vorentscheid antreten.

Wie die "Bild" berichtet, will die Ard den toten Mosi nicht singen lassen. Ndr-Unterhaltungs-Chef Dr. Jürgen Meier-Beer sagte dazu: "Die Grand-Prix-Regeln besagen, dass live gesungen werden muss. Einspielungen vom Band sind nicht zulässig." Die "Jacob Sisters" wollten in ihr Lied "Moshammer lebt" Mosis Originalstimme einspielen lassen - schließlich war Mosi 2001 selbst bei der Veranstaltung am Start. Schwester Rosemarie sagte dazu: "Mit dem Auftritt hätten wir ihm ein Denkmal gesetzt."
Übrigens: Auch in der Tv-Szene stößt die Entscheidung auf Unverständnis. Tv-Produzent und "Endemol"-Chef Borris Brandt sagte: "Nach so einer schrillen Nummer muss man sich als Fernseh-Chef doch die Finger lecken."
Volkssänger Heino: "Warum gönnt man Mosi diesen letzten Auftritt nicht? Er liebte doch die Show so sehr."
Kanzler-Imitator Elmar Brandt trat vor zwei Jahren ebenfalls mit einer Gummi-Puppe beim Grand Prix an. Brandt sagte dazu: "Man muss den Grand-Prix-Beauftragten einfach klarmachen, dass auch beim tollsten Abend ohne Gummi nichts läuft."

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