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RocknRoll Hall of Fame: Ein erinnerungswürdiger Moment Später Anerkennung und Frustration für Sir Paul McCartney
04.03.2026 - 19:00 Uhr
Sir Paul McCartney, Beatles-Legende und hoch geschätzter Solokünstler, war tief enttäuscht, als er 1995 eine zugesicherte Soloaufnahme in die prestigeträchtige Rock'n'Roll Hall of Fame nicht erhielt.
Seine Frustration rührte daher, dass die Zusicherung, die ihm gemacht worden war, ohne vorherige Benachrichtigung oder Erklärung zurückgezogen wurde. Jann Wenner, einer der Mitbegründer der Rock Hall of Fame, stand hinter dieser Entscheidung.
Es war nicht so, dass McCartney es nie in die Rock'n'Roll Hall of Fame geschafft hätte. Er wurde tatsächlich 1999 als Solokünstler aufgenommen, allerdings vier Jahre später als ihm zuerst versprochen. Interessant ist, dass dies ein ganzes Jahrzehnt nachdem sein ehemaliger Bandkollege, John Lennon, posthum in die Hall aufgenommen wurde, stattfand.
Nachdem McCartney 1999 endlich seine wohlverdiente Aufnahme in die Hall of Fame erhielt, erschien seine Tochter Stella McCartney bei der Zeremonie in einem provokativen weißen T-Shirt mit der Aufschrift "About F****** Time!", eine resolute Aussage, die auf Deutsch "Wurde auch Zeit" bedeutet - eine sentimentale und direkte Botschaft. Auf die Frage nach der Bedeutung ihrer Aussage antwortete sie knapp: "Das spricht für sich."
In einem Interview mit 'Vanity Fair' aus dem Jahr 2015, das kürzlich neu veröffentlicht wurde, erklärte McCartney seine Verärgerung über die gebrochene Zusage von Wenner - insbesondere, weil McCartney erst auf Wenners ausdrücklichen Wunsch zustimmte, Lennon in die Hall of Fame einzuführen. Er hielt fest: "Wir hatten einen Vorfall, der dazu führte, dass ich ihn danach nicht besonders mochte. Er fragte mich, 'Würdest du John in die Rock and Roll Hall of Fame einführen?' Und ich sagte, 'Ja, klar.' Dann legte ich auf und dachte bei mir, 'Wart mal. Was ist mit mir? Ich bin nicht aufgenommen.'"
Die Spätachtung seiner eigenen Leistungen in die Hall of Fame war nicht das einzige, was McCartney störte. Er war auch unzufrieden mit der offensichtlichen Bevorzugung von Lennon nach dessen tragischem Mord. Er erklärt: "Bei Lennon und McCartney waren wir immer gleichberechtigt. Aber natürlich wurde John, nachdem er ermordet wurde, zum Märtyrer - zur Buddy Holly-, James Dean-Figur - wegen dieses schrecklichen Verbrechens. Das führte zu einer Art Revisionismus. Yoko Ono hat dabei sicherlich ihren Beitrag geleistet. Jann Wenner spielte dabei auch eine große Rolle... Plötzlich war John alles bei den Beatles. Er war die treibende Kraft, er hatte alles gemacht. Ich habe 'nur die Studios gebucht'. Das war natürlich nicht der Fall."
Quelle: BANG Media International
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