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Rapper Olli Banjo: Einmal im Monat will ich einen Männerabend

11.08.2017 - 17:30 Uhr

Köln - Die Alben von Rapper Olli Banjo sind regelmäßig oben in den Charts zu finden.

Dieses Jahr hat er seine achte Platte "Großstadtdschungel" veröffentlicht. In den Songs "Skinhead" oder "Wir sind das Volk" geht es um Rassismus. Ob er das im Alltag auch erlebt, das verriet er "rundschau-online.de": "Ich nicht so. Ich glaube, die Leute haben oft so ein bisschen Respekt vor mir wegen meines äußeren Erscheinungsbildes. Aber so einen unterschwelligen Rassismus bekomme ich schon mit. Da ist oft so ein Unterton und so ein Feeling, das ich habe. Deswegen habe ich das thematisiert." Einer der Songs heißt Bruce Willis. "rundschau-online.de" verriet er, wie viel Bruce Willis in ihm steckt: "Ganz viel! Ich bin ja für die Emanzipierung des Mannes. Also wir müssen uns unsere Rechte zurückholen. Das ist ein Song für die Jungs, die besoffen, barfuß und verdreckt nach Hause kommen. Bei allen Pflichten als Freund oder Ehemann will ich einmal im Monat einen relevanten Männerabend."

Olli Banjo wurde übrigens 1977 in Heidelberg geboren und ist in Aschaffenburg aufgewachsen. Sein Vater ist Nigerianer, seine Mutter ist Deutsche. 2003 brachte er sein Debütalbum "Erste Hilfe" auf den Markt. Bei den folgenden Alben hat er mit Größen wie Samy Deluxe, Sido oder Kool Savas zusammen gearbeitet. Das Vorgängeralbum zu "Großstadt" hieß "Dynamit" und erreichte in den Charts Platz 17.

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