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Radiohead äußern mit Entschiedenheit ihren Ärger über die US-Einwanderungsbehörde Ice in einem wütenden Statement

28.02.2026 - 11:00 Uhr

Radiohead, eine namhafte Rockband aus Großbritannien, ist gerade in einen Konflikt mit der US-Einwanderungsbehörde Ice geraten.

Der Auslöser für ihren Ärger ist die unerlaubte Verwendung einer Coverversion ihres Songs 'Let Down' durch die genannte Behörde.

'Paranoid Android', wie die Gruppe sonst noch bekannt ist, richtete ein entschiedenes und deutliches Statement an das US-Heimatschutzministerium. Ihr Ärger rührt daher, dass eine Chorversion ihres Songs - der ursprünglich auf ihrem bahnbrechenden Album 'Ok Computer' aus dem Jahr 1997 zu finden ist - im Hintergrund eines Social-Media-Videos des U.S. Immigration and Customs Enforcement (Ice) eingesetzt wurde. Das Video selbst enthält Inhalte, die Menschen zeigen, die angeblich von Migranten geschädigt wurden.

Zu allem Überfluss endet das kontroverse Video mit der Phrase 'This Is Our Why'. Darunter war auch eine Bildunterschrift zu lesen, die aussagte: 'Tausende amerikanische Familien wurden durch die Gewalt krimineller illegaler Einwanderer auseinandergerissen. Amerikanische Staatsbürger vergewaltigt und ermordet von Menschen, die kein Recht haben, sich in unserem Land aufzuhalten. Für sie kämpfen wir. Das ist unser Warum.'

In Reaktion auf diese unerlaubte Verwendung ihres Songs forderte Radiohead, dass das Video umgehend entfernt wird. Darüber hinaus äußerten sie ihren tiefgreifenden Ärger über die Situation. In ihrem Statement erklärten die Bandmitglieder: 'Wir verlangen, dass die Amateure, die den Ice-Social-Media-Account kontrollieren, das Video entfernen. Das ist nicht lustig. Dieser Song bedeutet uns und vielen anderen Menschen sehr viel, und ihr dürft ihn euch nicht ohne Gegenwehr aneignen. Außerdem: Geht zum Teufel ...'

Diese scharfe Reaktion von Radiohead kommt nur wenige Tage nachdem Jonny Greenwood, der Gitarrist der Band, seine Verärgerung über die Verwendung eines Ausschnitts aus seiner Filmmusik zu 'Phantom Thread' in Brett Ratners neuer Dokumentation über First Lady Melania Trump zum Ausdruck gebracht hatte. In einer gemeinschaftlichen Erklärung mit dem Regisseur von 'Phantom Thread', Paul Thomas Anderson, hieß es: 'Obwohl Jonny Greenwood nicht die Urheberrechte an der Filmmusik besitzt, hat Universal es versäumt, Jonny bezüglich dieser Nutzung durch Dritte zu konsultieren - was einen Verstoß gegen seine Komponistenvereinbarung darstellt.'

Quelle: BANG Media International

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