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Pop-Ikone Madonna steht künstlicher Intelligenz in der Musikindustrie kritisch gegenüber und betont die Bedeutung von Kreativität über soziale Medienpräsenz
29.06.2026 - 19:00 Uhr
Madonna, die mit bürgerlichem Namen Madonna Louise Ciccone heißt und oft als 'Königin des Pop' bezeichnet wird, hat in einer kürzlichen Aussage stark hervorgehoben, dass ihrer Meinung nach der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Musik 'das genaue Gegenteil von authentischer Kunst und Musikschöpfung' ist.
Die international gefeierte 'Ray of Light'-Interpretin äußerte deutliche Kritik am immer stärker werdenden Einfluss der künstlichen Intelligenz in der Musikindustrie. Sie äußerte ihre Besorgnis darüber, dass Musiker heutzutage eher anhand ihrer Online-Präsenz und Social Media-Reichweite, als nach ihrer eigentlichen musikalischen Leistung und kreativen Beitrag beurteilt werden.
Im Rahmen eines kürzlich geführten Interviews mit der renommierten italienischen Modezeitschrift 'Vogue Italia' reflektierte Madonna nostalgisch auf die vergangenen Tage: "Früher befanden sich Maler, Musiker, Tänzer und Künstler alle am selben Ort und arbeiteten aus einer sehr ehrlichen und reinen Motivation für einander. Diese Art von Erfahrung hatte einen besonderen Wert für mich." Heutzutage, argumentiert die Pop-Ikone, ist ein solcher Gemeinschaftsgeist und kreativer Austausch selten geworden. Sie erklärt: "Wenn man heute einen Plattenvertrag bekommen möchte, wird zuerst die Anzahl der Social-Media-Follower berücksichtigt. Aus diesem Grund singe ich in 'Bring Your Love': 'Versuch nicht, meinen Wert mit Zahlen zu bestimmen.'" Für Madonna bestand der wahre Beginn ihrer musikalischen Reise darin, nicht an Chartplatzierungen oder Streamingzahlen zu denken. Sie postuliert: "Algorithmen und künstliche Intelligenz stehen dem Risikobereitschaft komplett entgegen - und für mich ist genau das das Gegenteil von Kunstschöpfung."
Die 67-jährige prominente Sängerin und Mutter von sechs Kindern - Lourdes (29), Rocco (25), David (20), Mercy (20) sowie den 13-jährigen Zwillingen Stella und Estere - betont, dass sie sich bewusst von den sozialen Medien zurückzieht, wenn sie an neuen musikalischen Projekten arbeitet. Sie lehnt die konstante Online-Präsenz ab und erklärt: "In letzter Zeit war das schwierig, weil ich mit meinem neuen Album und allem, was damit zusammenhängt, beschäftigt war. Aber ich lege gerne Pausen ein ... und verschwinde dann einfach. Denn so nährt man seine eigene Fantasie und Kreativität." Sie betont, dass sie Zeiten der Ruhe braucht und Tage, an denen sie in der Natur sein kann, Zeit mit ihren Kindern verbringen und mit ihren Pferden interagieren kann.
Erst kürzlich ging Madonna auf ihre Beziehung zu Instagram ein und beschrieb die Plattform, auf der ihr mehr als 20 Millionen Menschen folgen, als "seelenzerstörend und hypnotisierend". Sie gab auch offen zu, dass sie depressive Symptome entwickelt, wenn sie längere Zeit auf der Plattform verbringt. In einem früheren Interview mit dem 'Interview Magazine' äußerte sie: "Wir glauben, dass wir tatsächlich Zeit mit jemandem verbracht haben, wenn wir zwei Stunden auf Instagram verbracht haben. Das ist eine überaus beunruhigende kulturelle Entwicklung. Es ist hypnotisierend, doch gleichzeitig zerstört es die Seele." Auf die Frage, ob sie sich jemals dabei erwischt hätte, im endlosen Scrollen auf Instagram verloren zu gehen, antwortete sie: "Gelegentlich öffne ich Instagram und irgendetwas erscheint, das mich zum nächsten Bild zieht. Dann denke ich plötzlich: 'Was mache ich hier eigentlich? Ich habe 5.000 Dinge zu erledigen. Leg das Handy jetzt weg.'"
Quelle: BANG Media International
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