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Musiklegende Neil Young kreiert mit seiner Band The Chrome Hearts ein neues Album als Zuschreibung zur politischen Atmosphäre von Donald Trumps Amerika

11.03.2026 - 11:00 Uhr

Neil Young, die Toupet tragenden kanadische Ikone, ist bekannt für seinen unerschütterlichen Einsatz für politische Gleichheit und sein musikalisches Erbe.

Er hat sich nun mit seiner langjährigen Band, The Chrome Hearts, zusammengeschlossen, um einen neuen musikalischen Leckerbissen zu erschaffen.

Der legendäre Musiker, der stolz den achtzigsten Sonnenuntergang seines Lebens bestaunt, hat acht angefühlte neue Songs für das kommende Studioalbum seiner renommierten Begleitband verfasst. Youngs begeisterte Hingabe an die Musik ist in der trumpgeplagten Ära eine Quelle der Freude für ihn gewesen. Zur aktuellen politischen Atmosphäre in seinem Heimatland, die er als 'traurig und deprimierend' beschreibt, äußerte sich der Songwriter.

In seinem Blog auf der 'Neil Young Archives'-Website teilte Young eindrücklich mit: "Ich bin so verletzt wegen dieses Landes. Die heutige politische Landschaft macht mich traurig und bedrückt. Ich kann einfach nicht mehr. Aber ich werde weiterhin hinausgehen und demonstrieren, um meine Gefühle zu äußern." Nicht fehlen durfte natürlich seine Meinung zu Donald Trump. Der 'Heart of Gold'-Interpreter kritisierte Trump scharf und bezeichnete ihn als 'den schlechtesten Präsidenten in der Geschichte unseres Landes'. Und fuhr fort: "Jeden Tag bekommen wir eine schlechte TV-Show, produziert von Djt [Donald Trump]."

Trotz der politischen Spannungen findet Young ein Ventil in seiner Musik. "Jetzt bin ich zum Glück wieder im Studio und nehme mit The Chrome Hearts ein neues Album auf", sagte er, sichtlich erleichtert. "Ich liebe die Songs und das Gefühl von Leben und Liebe. Musik ist das höchste Gut. Bisher haben wir acht neue Songs. Sie lassen mich etwas fühlen."

Die Beziehung zwischen Young und Trump ist keineswegs neu. Gemeinsam mit The Chrome Hearts hatte Young Trump bereits auf ihrem jüngsten Album 'Talkin to the Trees' im Song 'Big Crime' scharf angegriffen. Darin singt Young: "Brauche keine faschistischen Regeln. Will keine faschistische Schule. Will keine Soldaten auf unseren Straßen. Es gibt ein großes Verbrechen in DC im Weißen Haus."

Seit Jahren bekannt für seine kritische Haltung gegenüber Trumps Politik, hat Young sich nicht gescheut, seine Meinung kundzutun, obwohl der US-Präsident in der Vergangenheit mehrere seiner Konzerte besucht hat. Anfang dieses Jahres äußerte Young sogar seine Bedenken, ob er nach seiner Europatour in die USA zurückkehren könne, da er Trump öffentlich kritisiert hatte. Damals schrieb er auf seiner Website: "Wenn die Tatsache, dass ich denke, Donald Trump sei der schlechteste Präsident in der Geschichte unseres großartigen Landes, mich daran hindern könnte zurückzukehren - was sagt das über Freiheit aus?"

Dieses neue Album könnt also eine melodiös verpackte politische Verlautbarung werden oder einfach ein weiteres Zeugnis der musikalischen Brillanz und des rebellischen Geistes von Neil Young und The Chrome Hearts sein.

Quelle: BANG Media International

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