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Christine Neubauer: Ihr Sohn darf ihren Neuen Film Nicht sehen

01.03.2006 - 06:53 Uhr

München - Christine Neubauer hat ihrem Sohn verboten zur Premiere ihres neuen Films zu gehen.

Der Grund: Die Schauspielerin wird in dem Streifen vergewaltigt, diesen Anblick wollte sie dem 13-Jährigen ersparen. Neubauer spielt in "Die Frau des Heimkehrers" die Ehefrau Eva, die in den Wirren des zweiten Weltkriegs eine Affäre mit dem besten Freund ihres todgeglaubten Mannes anfängt. Der Ehemann lebt jedoch, und rächt sich, indem er seine Frau vergewaltigt. Christine Neubauer sagte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Es war eine der heftigsten Szenen, die ich je spielen musste. Als ich sie mir später ansah, hatte ich einen Kloß im Hals, konnte zehn Minuten nicht sprechen - und mein Magen flackerte." Deshalb habe sie ihrem Sohn Lambert jr. Auch verboten sich die Premiere anzusehen: "Er soll keinen Film sehen, in dem seine eigene Mutter körperlich so misshandelt wird", so die Schauspielerin. Laut der Psychologin Constanze Fakhi hat Christine Neubauer richtig gehandelt. Kinder könnten Film und Realität nicht immer auseinanderhalten, sie könnten sich so also als Zeugen einer wahren Begebenheit fühlen.

Übrigens: Die eheliche Vergewaltigung wurde bis 1997 nur als Körperverletzung oder Nötigung bestraft. Inzwischen ist sie der Vergewaltigung durch eine andere Person aber rechtlich gleichgestellt.

Christine Neubauer muss sich derzeit noch schonen. Die Schauspielerin hatte erst vor kurzem zwei Augenoperationen. (Fan-Lexikon berichtete)

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