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Ringo Starr enthüllt emotionale Hürde bei der Aufnahme seines neuen Country-Albums: Eine traurigste Zeile, die er sich weigerte zu singen

29.04.2026 - 20:00 Uhr

Ringo Starr, der berühmte Beatles-Schlagzeuger und anerkannte Ritter, lehnte entschieden 'eine der traurigsten Zeilen' ab, die T-Bone Burnett, der gefeierte musikalische Virtuose, für 'Long Long Road' komponiert hatte.

Die bedeutende Persönlichkeit der Beatles, die unzählige Menschen durch ihre Musik berührt und geprägt hat, hat sich erneut dem anerkannten Produzenten T-Bone Burnett angeschlossen, um ein hochkarätiges neues Country-Album auf den Weg zu bringen. Während des Prozesses entdeckte Starr, dass einige der von Burnett geschriebenen Texte so erschütternd und emotional aufgeladen waren, dass er sich weigerte, sie zu singen.

Beim Reflektieren über einen bestimmten Song mit dem Titel 'Why' teilte der mittlerweile 85-jährige Schlagzeuger den Lesern des 'People'-Magazins seine Gedanken mit: "Eine der traurigsten Zeilen war 'Why do we die?' Ich wollte sie nicht singen! Ich habe daraus 'Why can't we fly' gemacht und es ihm dann zurückgeschickt." Starr fügt hinzu: "Aber das ist Country, oder? Du sitzt in der Bar, die Frau ist weg, der Hund ist tot und du hast kein Kleingeld für die Jukebox. Ich bin durch Hank Williams und all diese Leute dazu gekommen. Country-Musik hatte immer eine traurige Seite."

Obwohl die Essenz des Country-Genres manchmal emotional sein kann, findet es universellen Anklang bei Menschen auf der ganzen Welt. Der 'Yellow Submarine'-Sänger ist sich bewusst, dass er "nicht besonders gut darin ist, Ratschläge zu geben", dennoch bietet er einen wichtigen Tipp für Menschen, die mit den Herausforderungen des Lebens kämpfen: "Spiel es einfach ein bisschen schneller! Ich bin nicht besonders gut darin, Ratschläge zu geben, aber geh nach vorne. Das ist das Wichtigste. Geh nach vorne und geh weiter - die Straße entlang. Deshalb heißt dieses Album 'Long Long Road'."

Starr bezieht diese intensive Erfahrung und die emotionalen Herausforderungen, die er in seiner Musik verarbeitet, auf seine eigene Lebensreise. "Ich habe über mich selbst nachgedacht. Es war ein langer, langer Weg mit ein paar schlechten Momenten, aber vielen großartigen Momenten. Ich bin gesegnet."

Ringo Starr verlässt sich bei seiner Musik nicht ausschließlich auf externe Autoren. Bei der Auswahl der Songs, die er aufnehmen möchte, besteht er auf einem gemeinsamen Nenner. Er erläutert: "Es muss etwas sein, das ich fühlen kann. Ich meine, für das Album 'Look Up' (2025) hat mir T-Bone mehr als neun Songs gegeben, aber einige waren einfach nicht ich. Und bei 'Long Long Road' haben wir sechs von seinen gemacht - aber er hat uns zwölf gegeben! Er schreibt ständig ... zumindest sagt er das."

In Bezug auf sein eigenes Songwriting neigt Ringo zu einer optimistischeren Ausrichtung, die er in erster Linie auf seine Praxis der Meditation zurückführt. Über den Titelsong des Albums offenbart er, dass er den schon vor Jahren geschrieben hat, als einen besonderen Gedanken einfach nicht loswerden konnte: "Plötzlich kannst du nicht schlafen: Ich mache dies, ich mache das. Was, wenn das passiert, was, wenn jenes passiert? Du liegst einfach da und bist in der Hölle! Mir wurde geraten, diese Gedanken kommen zu lassen, sie dann aber wieder gehen zu lassen. Das ist Meditation, die ich vom Maharishi gelernt habe. Das kann ich inzwischen ziemlich gut, nach vielen Jahren."

Quelle: BANG Media International

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