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Phoebe Bridgers veröffentlicht die lang erwartete Titelliste ihres kommenden Albums Lost Weekend, folgend auf einen unvorbereiteten Internet-Leak

29.07.2026 - 15:00 Uhr

Im Indie-Musikuniversum sorgt Phoebe Bridgers, die 31-jährige umjubelte Musikerin, für Aufsehen, indem sie die offizielle Titelliste ihres neuen Albums 'Lost Weekend' veröffentlicht, nachdem diese zuvor auf einer unbekannten Internetseite aufgetaucht ist.

Bridgers, die trotz ihrer jungen Jahre bereits eine beachtliche Karriere in der Musikindustrie vorzuweisen hat, musste in letzter Zeit mehrere Rückschläge hinnehmen.

Erst vor Kurzem befand sich die talentierte Sängerin und Songschreiberin inmitten eines Markenrechtsstreits, der sie dazu zwang, den Namen ihres eigenen Plattenlabels zu ändern. Nun wurde sie erneut ins Rampenlicht gezogen, da die Trackliste ihres heiß erwarteten Nachfolgealbums zu 'Punisher', ihrem fulminanten Werk aus dem Jahr 2020, vor ihrer geplanten Veröffentlichung ins Internet durchgesickert war.

In Reaktion auf die Situation postete Bridgers auf Instagram die vollständige Songliste mit der Bemerkung: "Das wurde geleakt - also hier ist sie! Noch 16 Tage!!!!" und gab damit bekannt, dass 'Lost Weekend' am 14. August über das Label 'Dead Oceans' erscheinen wird.

Im Jahr 2020 gründete die ambitionierte Sängerin und Unternehmerin das Indie-Label 'Saddest Factory Records' als Sublabel von 'Dead Oceans'. Doch kurz sechs Jahre später fand sich Bridgers in einem Markenrechtsstreit wieder, durch den sie gezwungen wurde, den Namen des Labels zu ändern. In Zukunft wird die Musik ihrer Künstler direkt über 'Dead Oceans' veröffentlicht, während das Logo von 'Saddest Factory Records' - eine feine Zeichnung einer Skelett-Hand, die eine menschliche Hand hält - erhalten bleibt.

Im Juni erklärte das Label auf Instagram: "Wegen eines Markenrechtsstreits um den Namen des Labels werden alle zukünftigen Veröffentlichungen über 'Dead Oceans' erscheinen. Unser Logo wird weiterhin neben dem 'Dead Oceans'-Logo zu sehen sein, um unsere Beteiligung zu kennzeichnen." Die Künstler, die bei 'Saddest Factory Records' bzw. 'Dead Oceans' ihre Musik veröffentlichen, sind eine beeindruckende Gruppe, darunter Charlie Hickey, Claud, Katie Gavin, Muna und Sloppy Jane. Der Name 'Saddest Factory' ist ein Wortspiel mit dem englischen Wort 'satisfactory', das häufig in Plattenverträgen vorkommt.

Im Zusammenhang mit der Gründung des Labels während der Weltumspannenden Corona-Pandemie erklärte Bridgers gegenüber 'Billboard': "Eines meiner Lieblingsdinge in dieser Zeit ist, dass alle viel mehr Musik hören, unzählige Playlists erstellen und zu Hause Tanzpartys veranstalten." Bei der Auswahl neuer Künstler hat sie eine einfache, unverrückbare Regel: das Talent. "Wenn mir die Musik gefällt und ich sie aus Freude höre, dann werden andere sie ebenfalls gern hören", meinte die talentierte Musikmacherin und plädierte für Künstler, die sie in irgendeiner Weise neidisch machen, als ihr einziges Auswahlkriterium.

Quelle: BANG Media International

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