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Michael Jackson: Sohn soll aussagen

18.10.2011 - 15:00 Uhr

Coup: Der Sohn von Michael Jackson (+50) soll im Prozess gegen den Leibarzt seines Vaters aussagen.

Der Sänger ('Thriller') war an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben und Dr. Conrad Murray (58) wurde deshalb wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Es soll nun ein Geheimtreffen zwischen Staatsanwalt David Walgren und Prince (14) sowie dessen Großmutter Katherine Jackson gegeben haben. Der Junge soll in den Zeugenstand berufen werden, aber seine Oma möchte ihn beschützen.

"Walgren hat Prince und Katherine Jackson getroffen, um darüber zu sprechen, ob Prince in den Zeugenstand berufen werden soll", verriet ein Insider 'RadarOnline.com'. "Katherine möchte sicherstellen, dass Prince so gut wie möglich geschützt wird. Obwohl sie sehr dagegen ist, weiß sie auch, dass er es gerne tun würde."

Die Verteidigung will im Prozess erklären, dass sich der King of Pop die tödliche Dosis Propofol selbst gespritzt hätte. Princes Aussage könnte der Anklage helfen, da er und seine Schwester Paris (13) im Zimmer waren, in dem Michael Jackson gestorben war.

Der Teenager soll mehrmals gesehen haben, wie Murray seinen Vater medizinisch behandelt hat. "Prince hat Informationen, die der Jury helfen könnten. Es ist aber ein zweischneidiges Schwert, ein Kind in den Zeugenstand zu berufen. Das könnte traumatisch werden. Es gibt eine 50/50-Chance, dass er aussagt. Prince wird vorbereitet sein, wenn er aussagen muss", erklärte der Insider weiter.

Der Prozess wird am Mittwoch wieder aufgenommen. Dr. Steven Shafer ist bislang der letzte Zeuge der Anklage und wird mit seiner Aussage fortfahren. Die Verteidigung hat 15 Zeugen vorgeladen. Es wird noch Wochen dauern, bis ein Urteil gesprochen wird, wer schuld daran ist, dass Michael Jackson gestorben ist.

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