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Kevin Parker, der Star von Tame Impala, vergessene Moment bei den Grammy Awards

22.02.2026 - 10:00 Uhr

Kevin Parker, das Mastermind hinter der aus Perth stammenden Psychedelic-Rock-Band Tame Impala, übersah vollkommen seine besondere Auszeichnung bei den Grammy Awards, weil er die Verleihung einfach 'vergessen' hatte.

Diese untypische Situation trat auf, obwohl er einen der begehrtesten und anerkanntesten Musikpreise gewann.

Am 1. Februar wurde Kevin zum zweiten Mal in Folge die Ehre zuteil, den renommierten Grammy in der Kategorie 'Best Dance/Electronic Recording' zu erhalten, insbesondere für den wohlklingenden Song 'End of Summer'. Die Momentaufnahme, als eine Flut von Glückwunsch-Nachrichten auf Kevins Handy landete, war allerdings durch eine unerwartete Überraschung geprägt. Er hatte nicht nur die Grammy Awards völlig aus dem Sinn verloren, er hatte sogar seine eigene Nominierung komplett vergessen.

Kevin Parker, der in den Jahren zuvor bereits den gleichen Preis für das Lied 'Neverender' im Jahr 2025 gewonnen hatte, gestand bezüglich seiner Unachtsamkeit auf die Grammy Awards in einem aufschlussreichen Interview mit Mac DeMarco für das renommierte 'Interview'-Magazin: "Ich bin ganz ehrlich: Ich habe komplett vergessen, dass die überhaupt stattfinden. Ich habe sogar vergessen, dass ich nominiert war." Seine Worte fingen seine konfuse Reflexion ein: "In Australien wachen wir auf und erfahren erst dann, was in Amerika passiert ist. Mein Handy ist explodiert. Ich hatte 30 Nachrichten - alle sagten nur 'Glückwunsch'. Keine einzige, wofür. Und ich dachte nur: 'Wofür denn bitte?'"

In einem anderen Teil des aufschlussreichen Interviews mit Mac DeMarco offenbarte der 40-jährige Kevin, dass es für ihn eine besondere "Herausforderung" darstellen würde, nüchtern auf der Bühne zu performen. "Meine Beziehung zu Alkohol und Auftritten ist die folgende: Ich habe eine bestimmte Routine. Ich trinke nicht viel vor dem Auftritt, aber währenddessen, weil das eben Spaß macht", erörterte Kevin weiter. "Früher wäre die Herausforderung gewesen, betrunken auf die Bühne zu gehen. Heute ist die eigentlich Herausforderung, es vollkommen nüchtern zu tun." Um seine Aussage zu untermauern, sprach der Künstler mit der folgenden Erklärung: "Komplett nüchtern aufzutreten - das wäre für mich wie mein allererster Gig."

Trotz seiner Zeit im Rampenlicht und seiner Position in der Musikindustrie betonte Kevin, dass er die Momente immer mehr zu schätzen wüsste, in denen während einer Aufführung nicht alles nach Plan läuft: "Je größer die Shows, desto stärker ist alles durchgetaktet. Wenn etwas schiefgeht, dann ist das für mich die Würze daran."

Quelle: BANG Media International

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