Startseite » Musik » Musik News » Ariana Grande wendet sich an den Gerichtshof, um bei der Entschlüsselung der Hacker hinter den Musik-Leaks Unterstützung zu bekommen

Ariana Grande wendet sich an den Gerichtshof, um bei der Entschlüsselung der Hacker hinter den Musik-Leaks Unterstützung zu bekommen

20.08.2026 - 15:00 Uhr

Im kontinuierlichen Kampf gegen die Hacker, die immer wieder mutmaßlich unveröffentlichtes Material der berühmten Künstlerin Ariana Grande, bekannt durch Hits wie 'Thank U, Next', im Internet veröffentlichen, geht die Sängerin nun einen entscheidenden Schritt weiter.

Um die Identität der einzelnen Personen hinter diesen kriminellen Aktionen aufzudecken, bittet sie nun um die Erlaubnis eines Richters, Zugriff auf die relevanten Daten verschiedener Internetplattformen zu erhalten, die ihr bei der Enttarnung der Täter behilflich sein könnten.
Gerichtliche Dokumente, die von der Nachrichtenagentur Tmz eingesehen wurden, zeigen, dass Ariana Grande um eine Genehmigung bittet, mehrere Online-Dienste und Fremdfirmen zur Herausgabe von Informationen aufzufordern. Diese könnten möglicherweise wichtige Kontoinformationen, Abonnentendetails und Anmeldedaten enthalten, die im Zusammenhang mit den anonymen Nutzern stehen, denen vorgeworfen wird, ihr unveröffentlichtes Material illegal erworben und online veröffentlicht zu haben.
Die 'God is a Woman'-Interpretin gibt an, bereits über Jahre hinweg versucht zu haben, die Schuldigen zu identifizieren. Allerdings haben diese sich beständig hinter Einweg-Konten und Peer-to-Peer-Zahlungsplattformen versteckt. Den vorliegenden Dokumenten zufolge dauern die Hackerangriffe und die daraus resultierenden Leaks immer noch an, und Ariana Grande äußert die Befürchtung, dass wichtige Beweise verloren gehen könnten, falls betroffene Konten gelöscht oder gespeicherte Daten entfernt werden. Bereits im Juli hatte der international bekannte Popstar Klage gegen zwei bisher unbekannte Personen erhoben, die lediglich als 'John Doe' bezeichnet werden. Ihnen wird vorgeworfen, sich illegal Zugang zu Konten von Personen aus dem beruflichen Umfeld der Sängerin verschafft und unveröffentlichte Inhalte - darunter Songs, Bilder sowie Video- und Audiodateien - verbreitet zu haben.
Weitere Gerichtsdokumente, welche die Zeitschrift 'People' einsehen konnte, behaupten, die beiden unbekannten Täter hätten Zugang zu 'verschiedenen persönlichen digitalen Konten von Fotografen und Produzenten' erhalten, die eng mit Ariana Grande zusammenarbeiten. Dies habe zu 'rechtswidrigem und skandalösem Diebstahl, zur Verbreitung und zur Ausbeutung unveröffentlichter Inhalte' geführt. In der vorgelegten Klage heißt es, die geleakten Dateien seien 'nicht für die Öffentlichkeit bestimmt' gewesen und die mutmaßlichen Hacker hätten finanzielle Vorteile aus dem Leak gezogen, indem sie 'persönliche Daten und Inhalte im Darknet für beträchtliche Geldsummen' verkauft hätten.
Die anschauliche Beschreibung der Klageschrift enthüllt: 'Allein im Jahr 2023 wurden 45 unveröffentlichte Songs von Frau Grande von den Beklagten gehackt, gestohlen und geleakt. Seit ihrem Musikdebüt im Jahr 2011 hat es Hunderte vergleichbarer Leaks gegeben.' Ein Insider, der der Pop-Künstlerin nahesteht, erläuterte die zentrale Absicht hinter diesem juristischen Schritt gegenüber der Presse: 'Die Klage soll als Abschreckung gegen künftige Handlungen dieser Art dienen - und zwar nicht nur gegen solche, die Ariana zum Ziel haben, sondern auch gegen Angriffe auf die vielen Künstler, die mit ähnlichen Verletzungen ihrer Privatsphäre und dem Diebstahl ihrer kreativen Arbeit konfrontiert wurden. Künstler haben das Recht, selbst zu bestimmen, wie und wann ihre Kunst mit der Welt geteilt wird. Der rechtswidrige Diebstahl und die Verbreitung kreativer Arbeiten untergräbt dieses Recht und sollte unter keinen Umständen toleriert werden.'

Quelle: BANG Media International

Artikel teilen:

Mehr News zum Thema

Diese Seite teilen