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Peter Hook schließt eine Wiedervereinigung von New Order aus, sieht jedoch die Möglichkeit einer Vermittlung durch Oasis

23.04.2026 - 12:00 Uhr

Viel ist passiert, seit Peter Hook, der 70-jährige ikonische Bassist und Mitbegründer der britischen Post-Punk- und Dance-Music-Gruppen Joy Division und New Order, sich im Jahr 2007 von seinen Bandkollegen trennte.

Trotz allem führte er eine zurückhaltende Hoffnung in Bezug auf eine potenzielle Versöhnung mit seiner einstigen Musikgruppe New Order an und deutete darauf hin, dass ihm die einflussreichen Gallagher-Brüder, Liam und Noel, dabei helfen könnten.

Hook, der sich über den näher rückenden Augenblick seiner Ehrung in der Hall of Fame des Rock'n'Rolls zusammen mit New Order und Joy Division im späteren Verlauf dieses Jahres freut, machte jedoch deutlich, dass er aktuell keine Absichten hegt, auf der Bühne zur Preisverleihung gemeinsam mit den ehemaligen Mitgliedern seiner Bands aufzutreten. In einem kürzlichen Interview mit dem 'Rolling Stone' spielte er humorvoll mit der Idee, dass die Galleghers als Vermittler zwischen den getrennten Bandmitgliedern auftreten könnten: 'Vielleicht könnten Liam Gallagher und Noel Gallagher die Vermittler sein. Sie könnten sagen: 'Okay, ihr zwei, gebt euch die Hand und spielt zusammen 'Transmission', 'Love Will Tear Us Apart' und 'Blue Monday'..'

Nach dem tragischen Tod des Frontmannes Ian Curtis im Jahr 1980, entschieden sich Hook, Bernard Sumner und Stephen Morris dazu, ihr musikalisches Unterfangen unter dem neuen Namen New Order fortzusetzen, wobei sie Gillian Gilbert in die Band aufnahmen. Sieben Jahre nachdem Hook die Band 2007 verließ, führte die Entscheidung der restlichen Bandmitglieder, ohne ihn weiterzumachen, zu erheblichen Kontroversen. 2015 klagte er seine ehemaligen Kollegen wegen geschäftlicher Unstimmigkeiten an. Die Angelegenheit wurde schließlich 2017 außergerichtlich beigelegt, was den verbliebenen Mitgliedern erlaubte, den Bandnamen weiterhin zu nutzen, während Hook mit seiner eigenen Band auftrat und weiterhin Songs von New Order und Joy Division spielte. Im Gespräch mit 'Billboard' äußerte er sich entsetzt über die Handlungen seiner ehemaligen Kollegen im Jahr 2011: 'Was sie 2011 gemacht haben, war ehrlich gesagt widerlich, und ich kann es nicht verzeihen. Also werde ich mich nicht an irgendeinem gemeinsamen Spiel beteiligen. Ich finde es immer noch unerquicklich, dass sie den Namen New Order verwenden, obwohl sie es nicht wirklich sind.'

Trotz dieser Spannungen räumte Hook ein, dass alle Beteiligten sich 'wie trotzig verwöhnte Kinder' verhalten hätten. Dennoch machte er deutlich, dass eine Versöhnung nicht völlig ausgeschlossen ist: 'Man kennt das, es gibt Leute, die man nicht ausstehen kann und denen man aus dem Weg geht. Man denkt, man würde sie umbringen, wenn man ihnen begegnet. Und dann kommen sie auf einen zu, umarmen einen und man sagt plötzlich: 'Ohhh.' Also wer weiß?'

Quelle: BANG Media International

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