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Dave Mustaine: Wie seine körperlichen Probleme das Thrash-Metal-Titan Megadeth zum Stillstand brachten

28.01.2026 - 11:00 Uhr

Dave Mustaine, das Herz und die Seele von Megadeth, war immer klar darüber, dass seine Band irgendwann aufhören würde zu existieren.

Dieser Tag kam schneller als erwartet, als er mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert wurde, während er an dem letzten Album der Band arbeitete. Diese Strapazen ließen ihm keine andere Wahl, als einzusehen, dass seine Tage mit Megadeth gezählt waren.
Der 64-jährige Gitarrist, der Generationen von Musikern beeinflusst hat, sprach offen und ehrlich über das jüngste und letzte Kapitel von Megadeth, das 17. Album der Band, welches am 23. Januar veröffentlicht wurde. Während dem gesamten Entstehungsprozess wurde ihm "auf halber Strecke" schmerzlich bewusst, dass dies das Ende der Ära Megadeth sein würde. Im Interview mit 'Nme' enthüllte er: "Meine Hände taten weh, und ich hatte wegen Arthritis ohnehin schon Probleme damit. Dann kam noch eine Taubheit dazu, weil mein Nacken versteift wurde - mein Hals wurde einmal von einem Chiropraktiker gebrochen -, also habe ich eine Metallplatte mit ein paar Schrauben im Nacken ... meine Hände waren also ohnehin schon ziemlich mitgenommen."

Diese körperlichen Beschwerden führten letztlich dazu, dass Mustaine entscheiden musste, Megadeth in den musikalischen Ruhestand zu verabschieden. Er erklärte: "Ich habe immer gesagt: Wenn ich das Gefühl habe, dass ich es nicht mehr kann, dann ist es Zeit, aufzuhören". Der Gitarrist gab freimütig zu, dass die Arbeit an dem Album eine "wirklich schwierige Zeit" für ihn war, weshalb er das Gespräch mit seinem Management suchte, zu dem auch sein Sohn Justis Mustaine gehört. "Er meinte: 'Wir sollten wahrscheinlich darüber reden, denn diese Tour wird sich vermutlich über zwei, drei, vielleicht sogar vier Jahre ziehen. Dann bist du noch ein bisschen älter ... was passiert dann?'", beschrieb der legendäre Musiker die schwierigen Gespräche.

Mustaine bezeichnete die Entscheidung, Megadeth beiseite zu legen, als "bittersüß", konnte jedoch darauf vertrauen, dass sie voll und ganz von den anderen Bandmitgliedern unterstützt wurde. "Wenn ich gesagt hätte: 'Hey, ich bin alt und will das sowieso nicht mehr machen', wäre das eine Sache - aber das ist nicht die Wahrheit. Ich halte mich einfach an mein Wort: Wenn ich an einen Punkt komme, an dem ich meinen Job nicht mehr zu 100 Prozent machen kann, würde ich darüber sprechen, aufzuhören", sagte er, um seine Entscheidung zu veranschaulichen. Er gibt seinem Gesundheitszustand die Schuld und nicht dem Alter oder einem Mangel an Leidenschaft für die Musik, die er sein ganzes Leben lang geliebt hat.

Quelle: BANG Media International

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