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Berühmte Stars ehren die verstorbene Grammy-Gewinnerin und Jazz-Ikone Cassandra Wilson mit rührenden Tribute-Ausdrücken

03.09.2026 - 19:00 Uhr

Der Verlust der ikonischen Jazzkraft Cassandra Wilson ist ein schwerer Schlag für die internationale Musikszene.

Geboren und gestorben in Jackson, Mississippi, erreichte Wilson das Alter von 70 Jahren und hinterlässt sowohl in ihrer Heimatstadt als auch in der globalen Musikgemeinde eine unauslöschliche Markierung. Der Gerichtsmediziner von Hinds County, Jeramiah Howard, bestätigte ihren Tod gegenüber 'The New York Times', nannte jedoch bisher keine Todesursache. Die traurige Nachricht wurde dazumal auch von Robert Torre, dem langjährigen Manager der begabten Künstlerin, über den Jazz-Radiosender Wbgo bekannt gegeben. In seiner Erklärung sagte er: 'Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Cassandra Wilson bekannt, der Grammy-prämierten und legendären Jazzkünstlerin. Cassandra Wilson ist friedlich zu Hause verstorben, umgeben von ihrer Familie, engen Freunden und ihrem Manager.' Die Familie und nahen Freunde der Sängerin bitten höflich um Privatsphäre und Zeit zur Trauer. Weitere Informationen über die zum Gedenken geplanten Veranstaltungen werden zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Cassandra Wilsons musikalischer Werdegang begann in den 1980er Jahren, wo sie eine wichtige Rolle in der progressiven Jazzszene von New York spielte. Sie war Mitglied der M-Base-Bewegung und arbeitete eng mit dem Saxofonisten Steve Coleman zusammen. Danach ging sie mit der Band New Air auf Tour, was ihre Musik weiter prägte. Ihre Vorliebe für experimentellen Jazz führte dazu, dass sie Stücke verschiedener Künstler, wie Joni Mitchell, Robert Johnson, The Monkees und Hank Williams, neu aufnahm und ihre eigene Handschrift hinzufügte. 1986 begann sie ihre Solokarriere mit dem Album 'Point of View'. Ihr wirklicher Durchbruch kam jedoch erst 1995 mit 'New Moon Daughter', für das sie ihren ersten Grammy in der Kategorie 'Best Jazz Vocal Performance' erhielt. Ihr zweiter Grammy-Sieg kam im Jahr 2009 mit dem Album 'Loverly', das ihre Position als eine der originellsten und einflussreichsten Jazz-Sängerinnen ihrer Generation noch weiter bestätigte. Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern, wie Luther Vandross auf dessen Album 'I Know' aus dem Jahr 1998, und Auftritte als Vorband für die Jazzlegende Miles Davis, trugen weiter zu ihrer bedeutenden Karriere bei. Jon Batiste, ein Musiker, der früher mit Cassandra Wilson getourt ist, teilte eine tiefe Wertschätzung für ihren beeinflussenden Charakter auf Facebook: 'Ich habe so viel von ihr gelernt, und ich bin so traurig darüber, dass sie gestorben ist. Sie hatte eine unverwechselbare Stimmfarbe und Phrasierung, und ihre Art, folkloristische Musik, R'n'B und Musik der Diaspora mit experimentellen und populären Genres zu verweben, hatte einen enormen Einfluss auf mich. Sie klang wie der Süden. Ihr Erbe aus Mississippi war in allem, was sie tat, immer präsent, ganz gleich, wie weit sich ihre Kunst entwickelte.' Weitere Reaktionen kamen auch aus der internationalen Musikszene. Unter den vielen Reaktionen auf ihren Tod, Skin, die Leadsängerin der Band Skunk Anansie, drückte auch ihre Trauer aus, indem sie schrieb: 'So traurige Nachrichten, sie war eine wunderbare Sängerin. Ihrer Familie und ihren Freunden alles Gute.' Jools Holland, der Gastgeber der Musikshow 'Later... with Jools Holland', in der Cassandra einmal zu Gast war, erwies ihr ebenfalls die letzte Ehre. Die Sängerin Jill Scott teilte eine poetische Botschaft: 'Weicher, warmer Sand. Tiefes Schnurren. Großartige Ergüsse. Leidenschaftliche Aufrichtigkeit. Anmut. Intensität. Die wunderbare Cassandra Wilson. Wahrhaftig.'

Quelle: BANG Media International

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