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Warner Bros. Discovery im Begriff, im Zuge eines bedeutenden Übernahmeverfahrens vollständig von Paramount Skydance erworben zu werden
27.02.2026 - 19:00 Uhr
Industriebeobachter stehen vor einem kraftvollen Schlagabtausch in der Medienlandschaft, da Paramount Skydance kurz davor steht, Warner Bros.
Discovery vollständig zu übernehmen. Dieser herausragende Geschäftszug zeigt, wie hoch das Potenzial und der Einfluss der Medienbranchen-Giganten ist, die bereit sind, bedeutende Teile der Konkurrenz zu absorbieren, um ihre Marktmacht zu erhöhen.
In einer Welle von wechselnden Loyalitäten und überraschenden Wendungen wurde der geplante Übernahmevertrag am vergangenen unruhigen Freitagnachmittag (27. Februar) offiziell bekannt gegeben - und das, nachdem etwas völlig Unerwartetes passiert war: Netflix, das einst als großer Favorit für den Zuschlag betrachtet wurde und bereits im Dezember eine Vereinbarung zur Übernahme großer Teile von Wbd getroffen hatte, hatte sich plötzlich aus dem Bieterprozess zurückgezogen.
Eine weitere aufsehenerregende Wendung in der Geschichte offenbarte, dass der Vorstand von Warner Bros. Discovery das neueste Gebot von Paramount Skydance von 31 Dollar pro Aktie überraschenderweise als "überlegenes Angebot" gegenüber der bereits vereinbarten Netflix-Transaktion eingestuft hatte. Dies war ein bedeutender Schlag für Netflix, das daraufhin bis zum 4. März - einem Zeitraum von nur vier Geschäftstagen - ein überarbeitetes, verbessertes Angebot vorlegen musste.
Am gleichen Tag fand ein weiteres bedeutendes Ereignis statt. Netflix-Co-Ceo Ted Sarandos war in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C., um sich mit Regierungsvertretern aus der Administration von Donald Trump zu treffen und um Unterstützung für die Fusionsvereinbarung zu werben. Währenddessen schlug Paramount mit seinem verbesserten Barangebot von gewaltigen 111 Milliarden Dollar für das gesamte Unternehmen - einschließlich der linearen Kabelsender - zurück und intensivierte den Wettbewerb dadurch weiter.
Kurz nach all diesen turbulenten Ereignissen, weniger als zwei Stunden nach der Entscheidung des Wbd-Vorstands, brachten Sarandos und Netflix-Co-Ceo Greg Peters eine gemeinsame Erklärung heraus: "Die von uns ausgehandelte Transaktion hätte Shareholder-Value geschaffen und einen klaren Weg zur regulatorischen Genehmigung geboten. Wir sind jedoch stets diszipliniert geblieben, und zu dem Preis, der erforderlich gewesen wäre, um das jüngste Angebot von Paramount Skydance zu erreichen, ist die Transaktion finanziell nicht länger attraktiv. Daher werden wir das Angebot nicht überbieten."
Quelle: BANG Media International
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