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Ray: Filmemacher demnächst vor Gericht?
16.11.2005 - 02:45 Uhr
Los Angeles - Taylor Hackford, der Regisseur und Drehbuchautor des Ray Charles-Biopics "Ray", muss sich demnächst möglicherweise vor Gericht verantworten.
Grund: Er und der Filmverleih Universal werden von Garcia "Gossie" McKee, dem früheren Manager von Ray Charles, auf über 2,5 Millionen Euro verklagt. Der behauptet nämlich, er sei in dem Film völlig falsch dargestellt worden. Aus dem Streifen gehe hervor, dass er ein Mann gewesen sei, der die Menschen dazu animiert habe, "andere zu betrügen, auszubeuten und auszunutzen". In Wirklichkeit war aber alles ganz anders. Der Anwalt der früheren Managers wörtlich: "Mr. McKee unterstützte Ray Charles am Anfang seiner Karriere und war einer der treuesten Menschen an seiner Seite." Ob und wann der Fall vor Gericht geht, ist nicht bekannt.
Der legendäre Blues-Musiker Ray Charles verstarb im vergangenen Sommer. Ihm zu Ehren wurde der Film "Ray" mit Hauptdarsteller Jamie Foxx auf die Leinwand gebracht. Die Darstellung des Musikers brachte Foxx einen Oscar ein (Fan-Lexikon berichtete).
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