Michael Moore: Er verteidigt Tom Cruise
15.09.2006 - 05:57 Uhr
Toronto - Oscar-Preisträger Michael Moore hat dem viel kritisierten Scientology-Anhänger Tom Cruise den Rücken gestärkt.
Im Rahmen des Filmfests im kanadischen Toronto, sagte er: "Wir sollten aufhören, auf Tom Cruise herumzuhacken. Was hat er denn getan? Oh, er ist auf einer Couch herumgehüpft? Man erwartet von Schauspielern, dass sie anders sind. Sie sind keine Buchhalter. Und seine Religion ist seine verdammte Privatsache, ganz egal, von welchem Planeten er kommt. Und er schießt im übrigen keine Raketen im Irak ab."
Moore stellte bei dem Filmfest seine beiden neuen Dokus vor. Er zeigte erste Ausschnitte aus "Sicko", einer Abrechnung mit dem amerikanischen Gesundheitssystem, und "Slacker" über die Nachwehen der Us-Präsidentschaftswahl im Jahr 2004. "Sicko" soll im Juni 2007 ins Kino kommen. Wann "Slacker" in den Kinos zu sehen sein wird, ist unterdessen noch nicht bekannt. (Fan-Lexikon berichtete)
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