Colin Firth: Ich gucke keine Liebeskomödien
15.08.2016 - 12:00 Uhr
Colin Firth (55) sieht sich selbst nicht als typischen Schauspieler für Liebeskomödien - trotz seines Erfolges in dem Genre.
Der Brite war im Laufe seiner Karriere in zahlreichen romantischen Komödien zu sehen, darunter 'Tatsächlich ... Liebe' und 'Mamma Mia!', im dritten 'Bridget Jones'-Film schlüpft er nun erneut in seine Rolle als Marc Darcy. In einem Interview mit dem 'Empire'-Magazin blickt er zurück auf den ersten Teil des Kinohits 'Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück', der seinen ersten Abstecher in die Welt der Liebeskomödien markierte:
"Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, sie zu drehen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass mich das zum Ziel für Liebeskomödien gemacht hat. Das mag viele Leute vielleicht überraschen in Anbetracht dessen, wie viele ich gedreht habe."
Die ersten beiden 'Bridget Jones'-Filme hat Colin seit den Premieren erst kürzlich wieder angeschaut: "Als ich den ersten Teil einlegte, war ich überrascht davon, wie gut er als Film ist. Egal welches Genre das ist, ich mochte ihn einfach als Film und auch die Story. Ich fand, dass er wundervoll gemacht ist."
Die britische Regisseurin Sharon Maguire (55), die bereits beim ersten Teil hinter der Kamera stand, kehrte jetzt auch für 'Bridget Jones' Baby' zurück. Dass Sharon beim zweiten Teil 'Am Rande des Wahnsinns' nicht mit an Bord war, lag daran, dass sie zu viel zu tun hatte und ebenfalls an ihrem Kinderwunsch arbeitete. Renée Zellweger (47), die Titelheldin, war damals enttäuscht, als Sharon nicht für den zweiten Teil zurückkam. Dafür ist sie umso erfreuter, dass die beiden erneut für den dritten Teil zusammenkamen. Für die Schauspielerin markiert der Film nach einer längeren Auszeit vom Rampenlicht ebenfalls ein Comeback.
'Bridget Jones' Baby' kommt nun zwölf Jahre nach dem zweiten Teil in die Kinos, laut Colin ist das ein wertvoller Aspekt für die Produktion gewesen. "Wenn wir fünf oder sechs Jahren gewartet hätten, dann wäre das zu lange gewesen. Aber wenn man über zehn Jahre wartet, dann stellt sich die Frage nicht mehr, ob es zu lange ist - dann bekommt es eher ein nostalgisches oder retrospektives Gefühl", befand Colin Firth.
'Bridget Jones' Baby' kommt am 20. Oktober 2016 in die deutschen Kinos.
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