Herbert Grönemeyer: von Ministerpräsident Christian Wulff kritisiert
19.06.2007 - 05:25 Uhr
Hannover - Herbert Grönemeyer ist vom niedersächsischen Ministerpräsident Christian Wulff heftig kritisiert worden.
Auslöser war das Engagement des Sängers am Rande des G8-Gipfels in Heiligendamm. Der "Bild"-Zeitung sagte Wulff dazu: "Ich halte Herbert Grönemeyer für einen der ganz großen Künstler. Aber dieser Mann hat inzwischen völlig vergessen, dass er eine gewaltige Vorbildfunktion hat." Diese habe Grönemeyer beim Konzert "Deine Stimme gegen Armut" am Rande des G8-Gipfels benutzt, um Politiker pauschal zu verunglimpfen. Das sei "verhängnisvoll", so Wulff.
Herbert Grönemeyer hat sich mit der Aktion "Deine Stimme gegen Armut" dem Kampf gegen Aids und Armut, für fairen Welthandel, Schuldenerlass und Korruptionsbekämpfung verschrieben. Im Umfeld des G8-Gipfels versucht er, die deutsche Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und mit in die Verantwortung zu nehmen. (Fan-Lexikon berichtete)
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