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Bruce Springsteens anstehende Tour wird politisches Engagement abklopfen: Eine tiefe Tauchfahrt in die politische Erklärung eines Rockstars

27.03.2026 - 18:00 Uhr

Bruce Springsteen bereitet sich auf seine kommende Tour vor, die, wie er es ausdrückt, "politisch sein wird".

Das ist wenig überraschend für Fans des Künstlers, der schon lange für seinen politischen Aktivismus bekannt ist. Die Tour, die er gemeinsam mit seiner legendären E Street Band durchführt, beginnt am 31. März in Minneapolis. Das Startdatum folgt nur wenige Monate nach einem markanten Auftritt des Sängers in der Stadt, bei dem er bei einem Anti-Ice-Konzert im Januar seinen Protestsong 'Streets of Minneapolis' erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Die Tour-Reihe wird voraussichtlich am 27. Mai in Washington, D.C. ihren Abschluss finden.

Springsteen befasst sich in seinen Concerts gerne mit dem politischen Klima, in dem wir leben. In einem aktuellen Interview mit der Zeitung 'Minnesota Star Tribune' bestätigte er, dass er auf der Bühne ganz sicher das turbulente politische Klima in den USA thematisieren wird. Er erklärte: "Die Tour wird politisch sein und sehr aktuell im Hinblick auf das, was im Land passiert ... Die E Street Band ist für schwierige Zeiten gemacht. Das war sie schon immer. Das sind die Momente, in denen wir der Gemeinschaft wirklich von Wert sein können."

Für den 76-jährigen Springsteen sind die politischen Herausforderungen, vor denen die Vereinigten Staaten stehen, eine dringende Angelegenheit, die er unbedingt hervorheben muss. Er meint, dass es keinen anderen Zeitpunkt in der Geschichte gibt, der eine solche Herausforderung an die grundlegenden Ideen und Werte des Landes darstellt. Er erzählte: "Ich müsste bis ins Jahr 1968 zurückgehen, als ich 18 war - eine andere Zeit, in der sich das Land so angespannt anfühlte und so viel auf dem Spiel stand, was unsere Identität betrifft". Diese neue Periode von politischer Instabilität beschreibt er als "kritischen Moment".

Die Veröffentlichung von 'Streets of Minneapolis' im Januar, die auf die tragischen Todesfälle von Renee Good und Alex Pretti reagierte, die beide in getrennten Vorfällen durch die US-Einwanderungsbehörde Ice ums Leben kamen, war ein bedeutender Moment für Springsteen. Dies zog jedoch die kritischen Augen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump auf sich. Ein Sprecher des Weißen Hauses, Steven Cheung, wies damals Springsteens zukünftige Tourpläne in einer Erklärung zurück: "Wenn dieser Verlierer Springsteen in sein eigenes 'City of Ruins' in seinem Kopf zurückkehrt, wird er merken, dass seine 'Glory Days' vorbei sind und seine Fans ihn 'Out in the Street' zurückgelassen haben."

Trotz solcher scharfer Kritik bleibt Springsteen in seiner Mission fest verankert: seine Bühne als Plattform zur politischen Äußerung zu nutzen. Er sagte weiter: "Ich mache mir keine Sorgen, ob ich einen Teil meines Publikums verliere. Ich hatte immer ein Gefühl für die kulturelle Rolle, die wir spielen, und ich stehe nach wie vor voll hinter dieser Idee der Band." Er gibt weiterhin an, bereit für alle vorhandenen Hindernisse zu sein, die sich ihm in den Weg stellen könnten, während er seine politischen Ansichten luft lässt.

Quelle: BANG Media International

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