Brian Wilson: Lasst die Finger von Lsd
12.10.2016 - 08:30 Uhr
Brian Wilson (74) ist sich sicher, dass seine Drogenvergangenheit verantwortlich für seine mentalen Probleme ist.
Der Beach-Boys-Sänger ('Good Vibrations') experimentierte in jungen Jahren massiv mit Acid - besser bekannt als Lsd - und anderen Drogen, die das Bewusstsein erweitern sollen. Der Beginn eines lebenslangen Kampfes gegen die Sucht.
In seiner neuen Autobiographie 'I Am Brian Wilson: A Memoir' beschreibt der Musiker, wie er versucht, clean zu bleiben - und appelliert an andere, die Finger von dem Zeug zu lassen.
"Ich möchte, dass die Leute verstehen, dass Drogen sehr schädlich und gefährlich sein können", gab er im Interview mit dem Magazin 'Rolling Stone' zu bedenken. "Im Buch spreche ich aus diesem Grund viel über meine schlechte Erfahrungen mit Drogen."
Der Künstler ist sich sicher, dass die süchtig machenden Substanzen der Auslöser für seine psychischen Erkrankungen sind. "Ich habe bereits viele Leute gewarnt: Nehmt keine bewusstseinserweiternden Drogen", so Brian Wilson. "Das ist gefährlich für die Psyche. Ich bereue es, Lsd genommen zu haben. Das ist eine schlimme Droge."
Zum Glück habe sich der Star in den vergangenen Jahren dank professioneller Hilfe und viel Arbeit an sich selbst wieder fangen können. Dabei hilft ihm, dass er neben den Drogen auch dem Alkohol abgeschworen hat. "Ich habe gelernt, dass ich ganz schön viel Mut besitze", erklärte Brian Wilson. "Ich bin nun seit dreieinhalb Jahren trocken. Mein Arzt hat mir nahegelegt, dass ich den Alkohol bleiben lassen soll ... und das habe ich getan. Ich fühle mich so viel besser."
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