Michael Moore: Es gibt Keine Guten Filme mehr
08.08.2006 - 17:45 Uhr
New York - Michael Moore geht mit der amerikanischen Filmindustrie hart ins Gericht.
Seiner Meinung nach sind es nicht die Raubkopierer, die Hollywood schaden. Vielmehr seien die Filmemacher selbst an der Misere schuld, wie das Magazin "Variety" berichtet. Der Star-Regisseur wörtlich: "Dass immer weniger Leute sich Hollywood-Filme anschauen wollen, liegt nicht an Raubkopien, Videospielen oder dem Internet. Es liegt daran, dass es keine guten Filme mehr gibt."
Michael Moore ist der Produzent, Drehbuchschreiber und Regisseur des äußerst kritischen Dokumentarfilms "Fahrenheit 9/11". Bereits mit diesem Film griff Moore den amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush an und protestierte gegen den Irak-Krieg. Der Streifen wurde vom amerikanischen Publikum zum beliebtesten Kinofilm 2004 gewählt und folglich mit dem People's Choice Award ausgezeichnet. (Fan-Lexikon berichtete)
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