Hungerstreik: MIA Farrow wollte länger durchhalten
10.05.2009 - 09:54 Uhr
Los Angeles - Mia Farrow ist enttäuscht, dass sie ihren Hungerstreik bereits nach zwölf Tagen abbrechen musste.
Eigentlich wollte die 64-Jährige 21 Tage lang durchhalten, um mit ihrem Fasten auf die Leiden der Menschen im Krisengebiet Dafur aufmerksam zu machen. Sie sagte der US-Zeitschrift "People" dazu: "Ich war sehr enttäuscht. Ich bin ein sehr sturer Mensch und sehr entschlossen. Ich hatte mein Ziel von 21 Tagen bereits geändert und wollte nun 15 Tage durchhalten, was der Anzahl der Hilfsorganisationen entspricht, die ausgewiesen wurden." Farrow musste ihren Hungerstreik am Freitag (08.05.) auf Anraten ihres Arztes abbrechen.
Farrow beschrieb ihr Fasten zu Beginn als "einen persönlichen Ausdruck von Empörung über eine Welt, die einfach zusieht, wie unschuldige Männer, Frauen und Kinder unnötig an Hunger, Durst und Krankheiten sterben". Ihr Prostest war Teil einer Kampagne, die den Völkermord weltweit stoppen will. (Fan-Lexikon berichtete)
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