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28.07.2010 08:30 Uhr
Oliver Stone will sein Vermächtnis erschaffen
Sein Erbe: Regisseur Oliver Stone (63) dreht eine Doku-Serie über amerikanische Geschichte, um der Welt etwas zu hinterlassen.
Der kontroverse Hollywoodler ('W. - Ein missverstandene Leben') ist berühmt-berüchtigt dafür, das Handeln der Regierung seines Heimatlandes in Frage zu stellen und ab und an alles andere als patriotisch zu sein.
Derzeit arbeitet der Filmemacher an einer zehnteiligen Doku-Reihe mit dem Titel 'Oliver Stone's Secret History of America' für den US-Sender 'Hbo', mit der er hofft, gerade jungen Amerikanern die Geschichte des Landes verständlicher machen zu können. Die Mini-Serie soll noch in diesem Jahr gezeigt werden.
"Im Herbst mache ich die 'geheime Geschichte', was eine große Sache ist", kündigte der New Yorker an, "es ist ein Vermächtnis."
Der Kreativling machte sich Sorgen darum, dass junge Amerikaner nicht genug über ihre eigene Geschichte lernen, deswegen die Dokumentation: Oliver Stone wollte einen positiven wie negativen Blick auf die Geschehnisse in seiner Heimat werfen und diesen an andere weiterreichen. Auf diesen Gedanken kam der Star vor allem durch seine drei Kinder, Sean Christopher (25), Michael Jack (19) und Tara (14).
"Ich sah mir meine Kinds an und sagte mir: 'Die kriegen die falsche Geschichte serviert.' Sie fragten mich: 'Wer sind wir?'", erinnerte er sich und verdeutlichte: "Ich lese Geschichtsbücher und kann darin eine Menge Fehler sehen, warum sollte also nicht ein Amateur darin eintauchen und es probieren?"
Ob sich Oliver Stone tatsächlich als Amateur bezeichnen darf, ist noch nicht geklärt.
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