Mariah Carey: entsetzt vom eigenen Gaddafi-Auftritt
04.03.2011 - 06:20 Uhr
New York - Seit der libysche Staatschef Muammar Gaddafi von der ganzen Welt geächtet wird, melden sich auch immer mehr Musiker zu Wort - vor allem diejenigen, die für einen Auftritt Geld von ihm bekommen haben.
So auch Mariah Carey. Die Sängerin trat 2006 in der Karibik auf, will aber nicht gewusst haben, dass die Show von Gaddafi finanziert wurde. In einem Statement teilte sie jetzt mit: "Ich war unbedarft und unwissend, wer mich für den Auftritt gebucht hat. Ich fühle mich schrecklich und beschämt, dass ich an dieser Sache teilgenommen habe. Letztendlich müssen wir Künstler die Verantwortung tragen. Für die Zukunft sollte dies eine Lektion für alle Künstler sein, aus der wir lernen sollten. Wir sollten besser aufpassen und verantwortungsbewusster darauf achten, wer uns für unsere Shows bucht." Die eine Million Dollar, die Mariah für den Auftritt bekommen hat, soll sie schon längst für wohltätige Zwecke gespendet haben.
Übrigens: Auch Beyoncé und Nelly Furtado gaben an, das Geld von Gaddafi für einen Auftritt gespendet zu haben. (Fan-Lexikon berichtete)
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