Carlos Santana: Angst vorm Radfahren
29.03.2015 - 08:30 Uhr
Carlos Santana (67) fürchtet, dass er beim Radeln verunglücken könnte.
Der legendäre Gitarrist ('Into the Night') verbringt viel Zeit in der Wüstenstadt Las Vegas, kann sich aber nicht vorstellen, die Glücksspiel-Metropole auf dem Fahrrad zu erkunden. Nachdem sein guter Freund und U2-Frontmann Bono (54, 'Every Breaking Wave') im vergangenen Jahr in New York City in einen Radunfall verwickelt wurde und sich einen sechsfachen Knochenbruch zuzog, ist Carlos nämlich kein Fan von dem umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel mehr.
"Meine Frau Cindy hat mir gerade erst ein Fahrrad besorgt. Ich bin allerdings ziemlich misstrauisch nach dem, was mit meinem Bruder Bono passiert ist", gab der US-Musiker mit mexikanischen Wurzeln im Gespräch mit dem 'Billboard'-Magazin preis. "Sie meinte allerdings, dass das was anderes sei, weil es in Central Park passiert ist. In der Wüste kollidiert man höchstens mit einem Kojoten."
Trotzdem bleibt Carlos Santana skeptisch, schließlich behauptete Bono im Anschluss an den Unfall, eventuell nicht mehr Gitarre spielen zu können.
Von den Casinos in Las Vegas lässt sich der Gitarren-Virtuose indes nicht locken, wie er außerdem enthüllte. "Ich habe kein Verlangen nach diesem Gefühl, dieser Verlockung oder Stimulation", sagte er zum Thema Glücksspiel. "Ich glaube nicht an Glück, Zufälle oder Schicksal. Ich glaube an die Gunst. Ich investiere meine Emotionen lieber in etwas, auf das ich mich verlassen kann - nämlich in die Musik."
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