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26.05.2010 10:00 Uhr

Bono aus dem Krankenhaus entlassen

Frei: Rock-Legende Bono (50) durfte nach seiner Notfalloperation am Rücken das Krankenhaus in München wieder verlassen.

Der U2-Frontmann ('I'll Go Crazy If I Don't Go Crazy Tonight') wurde vergangenen Freitag ins Krankenhaus der Ludwig-Maximilian-Universität in München gebracht. Der Star hatte sich bei den Vorbereitungen zu seiner Nordamerika-Tour so heftig verletzt, dass er teilweise gelähmt war. Ohne zu zögern leiteten die Ärzte eine Notoperation an.

Der Eingriff verlief erfolgreich und Bono wurde nun entlassen. Vor ihm stehen zwei Monate Reha.

Auf ihrer Webseite posteten die Herren von U2: "Bono ist aus dem Krankenhaus der Ludwig Maximilian Universität in München (Süddeutschland) entlassen worden, wo er sich am Freitag nach einer Rücken-Verletzung einer Not-Op unterziehen musste."

Der behandelnde Arzt, Dr. Jörg-Christian Tonn, nahm ebenfalls zu seinem berühmten Patienten Stellung: "Er hatte schreckliche Schmerzen und teilweise Lähmungserscheinungen im unteren Beinbereich."

Den genauen Zustand von Bono vor der Op beschrieb der Mediziner so: "Das Band, das die Bandscheibe umschließt, hatte einen acht Millimeter langen Riss und während der Operation stellten wir fest, dass Teile der Bandscheibe durch den Spinalkanal wanderten."

Nun kann Dr. Tonn jedoch Entwarnung geben. In dem Statement des Mediziners, das ebenfalls auf der U2-Bandpage zu lesen ist, hieß es weiter: "Bono geht es jetzt viel besser ... Die Aussichten sind exzellent, aber um eine nachhaltige Heilung zu erzielen, muss er sich jetzt eine Zeitlang in Reha begeben. Diese Operation war die einzige Behandlungsmöglichkeit für eine volle Genesung und zur Vermeidung von weiteren Lähmungserscheinungen."

Gestern gaben die irischen Rocker bekannt, dass sie nicht wie geplant das legendäre Glastonbury Musik-Festival im kommenden Monat eröffnen werden und verschoben ebenfalls 16 US-Konzerte. Bono soll am Boden zerstört sein, weil er all die Shows verlegen muss.

Doch weil das Leben auch im Musik-Business weitergehen muss, werden U2 nun in Glastonbury ersetzt. Berichten zufolge sollen die Rock-Legenden von 'Led Zeppelin' den Musikmarathon nun eröffnen. Auch Coldplay oder der britische Rapper Dizzee Rascal sind im Gespräch.

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