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20.08.2010 10:00 Uhr
Ryan Reynolds: Öl-Pest war Weckruf
Aufruf: Ryan Reynolds (33) findet, man sollte die Öl-Pest im Golf von Mexiko als "Weckruf" auffassen.
Der Schauspieler ('Selbst ist die Braut') drehte kürzlich für seinen neuen Film 'Green Lantern' in New Orleans und besuchte dabei die Golfregion. Reynolds war entsetzt, die furchtbaren Umweltschäden mit eigenen Augen zu sehen, die die Öl-Katastrophe vom vergangenen April hinterlassen hat. Der Kanadier war so schockiert, dass er entschied, sich dem 'Nrdc' [Natural Resourced Defence Council, eine Aktionsgruppe für Umweltschutz] anzuschließen und die Menschen zu ermutigen, alternative Energien dem Öl vorzuziehen: "Ich sehe diese ganze Sache als Weckruf, eine Chance, sich zu sauberer Energie zu bewegen und eine grünere Wirtschaft zu erschaffen", erklärte er dem 'People'-Magazin. "Was wir tun, ist buchstäblich das Gleiche, was die Höhlenmenschen getan haben. Wir zünden Sachen an, um Energie zu erzeugen. Es gibt so viele machbare Alternativen."
Der Star erzählte weiter, wie furchtbar der Besuch der Golfregion für ihn war, und findet, es sei noch viel schlimmer als das Bild, das in den Medien gezeigt würde: "Ich bin über die Deepwater-Horizon-Plattform geflogen und sah etwas, was wie das Gegenteil der ganzen Nachrichten aussieht - es sieht eher so aus, als habe jemand Wasser in einen Golf voller Öl gekippt", lautete Ryan Reynolds entsetzte Meinung.
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