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22.05.2011 08:30 Uhr
Jodie Foster: Gefangen in Rollen
Geht in Rollen auf: Jodie Foster (48) kann von besonders intensiven Charakteren nur schwer Abschied nehmen und sich etwas neuem zuwenden.
Die Schauspielerin ('Der Biber') gab zu, dass es ihr manchmal nicht leicht falle, sich von einer Rolle zu trennen. Der Star erklärte, dass es eine gewisse Zeit in Anspruch nehme, über besonders intensive Charaktere hinwegzukommen.
"Ich denke, dass man sehr von dem Thema eines Filmes eingenommen werden kann und dann steckt man sehr viele Gefühle da rein. Man ist dazu bereit, wenn man bereit ist. Und das weiß man, weil man etwas findet, in das man sich verlieben kann und man ist nicht bereit, wenn man nichts findet, in das man sich verlieben kann ...", sagte sie in einem Interview mit 'Total Film'.
In diesem Zusammenhang verriet die Oscar-Preisträgerin den Namen des Filmes, der sie am meisten bewegte und über den sie lange nicht hinweg kam.
Die Rolle der Erica Bain in dem Film "Die Fremde in Dir", der von einer Frau handelt, die nach einem brutalen Angriff Rache übt, veränderte Fosters Persönlichkeit.
"Von all den Filmen, die ich gedreht habe, fiel es mir am schwersten, nach 'Die Fremde in Dir' abzuschalten und darüber hinwegzukommen. Ich glaube, ich habe einen Schalter in meinem Kopf umgelegt und mich damit in eine andere Person verwandelt und dann wollte ich einfach nicht mehr zurückkommen", verriet Jodie Foster.
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