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30.08.2011 12:00 Uhr
Helen Mirren: Angst vor Bruce Willis
Sprachlos: Helen Mirren (65) musste sich bei 'R.E.D.' neben Bruce Willis (56) auf ungewohntem Terrain begeben und Sprüche klopfen.
Die Schauspielerin ('The Queen') spielte dort als Teil einer Gruppe von pensionierten Spezialkräften, die noch einmal einen Fall lösen. Es war ein komplett neues Feld für die Oscar-Preisträgerin, die sonst eher in Dramen zu sehen ist.
Obwohl die Britin die Dreharbeiten genossen hat, fand sie es doch sehr nervenaufreibend. "Es war etwas, was ich nicht gewohnt war. Steckt mich in ein elisabethanisches Kostüm und gebt mir eine lange Rede - damit kann ich umgehen. Aber einen Spruch abgeben neben Bruce Willis, dem König der Sprücheklopfer? Ich war sehr nervös", gestand die Schöne im Interview mit 'USA Today'. "Alles, was ich machen musste, war ihn zu beobachten. Man muss sehr sehr entspannt sein, wenn man diesen einen Satz sagt."
Es scheint aber, dass Mirren nun vom Action-Virus infiziert worden ist, denn ihr neuer Streifen ist ein weiterer Spionagefilm. Sie spielt Rachel Singer in 'Eine offene Rechnung' über eine Gruppe von Spionen, die erkennen muss, dass ihr größter Fall ganz anders ausgefallen ist, als sie geglaubt hat.
Die Darstellerin findet es gut, in so harten Rollen aufzutauchen, denn sie denkt, dass Frauen hier unterrepräsentiert sind. "Ich werde ein bisschen spionieren. Es ist interessant. Die Rolle der Frauen in der Spionagewelt wurde immer unterschätzt, sie wurde auch nie richtig gewürdigt. Was unfair ist. Es ist eine Welt, die Frauen braucht", betonte Helen Mirren.
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